Rundschreiben zur Meldung von Informationen für die Abwicklungsplanung konsultiert

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
hat den Entwurf eines Rundschreibens zur Meldung von Informationen für die Abwicklungsplanung (MIA) konsultiert. Zum Adressatenkreis gehören alle Institute und Unionsmutterunternehmen, die unter der direkten Aufsicht der BaFin als nationale Abwicklungsbehörde stehen.

In dem Konsultationsentwurf wird die Verwaltungspraxis der
BaFin im Umgang mit der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1624
(Durchführungs-VO) beschrieben, in der die technischen Durchführungsstandards
für Verfahren, Standardformulare und Meldebögen für die Bereitstellung von
Informationen zur Erstellung von Abwicklungsplänen festgelegt sind.

In diesem Zusammenhang legt die BaFin dar, dass sie allen
Adressaten jedes Jahr vor Ablauf des 31. Dezember unter Berücksichtigung der
bereits vorliegenden Angaben mitteilen wird, welche Informationen sie im
Folgejahr zum Einreichungstermin gemäß Artikel 5 Abs. 1 i. V. m.
Übergangsregelung in Artikel 9 der Durchführungs-VO konkret zu übermitteln
haben. Über die Bereitstellung der das Kalender- bzw. Geschäftsjahr 2018
betreffenden Daten wird die BaFin die jeweiligen Unternehmen bis spätestens zum
31. März 2019 informieren.

Sofern ein Institut oder Unionsmutterunternehmen keine
Aufforderung der BaFin zur Datenübermittlung erhalten hat, sind alle Angaben
entbehrlich und somit keine Meldebögen und keine weiteren Informationen zu
übermitteln.

Stellungnahmen können bis zum 4. März 2019 eingereicht
werden.

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